Wie feiert man einen 10. Geburtstag am besten? Natürlich mit einem Gartenfest, Luftballons, Kuchen und Freund:innen! Vielleicht macht noch jemand Musik, es gibt ein lustiges Quiz, eine Fotobox und für den Nachhauseweg eine Tüte Süßigkeiten. Außerdem hält der Bezirksbürgermeister eine Rede und die Projektleitung beglückwünscht die Kolleg:innen zum Qualitätssiegel. Spätestens jetzt ist klar, dass es kein gewöhnlicher 10. Geburtstag war, der an einem sonnigen Mittwochnachmittag im Juni gefeiert wurde.

Menschen sitzen an Biertischen unter Bäumen und unterhalten sich.

oskars 10. Geburtstag

Ihren 10. Geburtstag feiert in diesem Jahr nämlich die oskar | freiwilligenagentur lichtenberg. Aber ein Gartenfest mit Gästen, Buffet und Entertainment gab es wirklich. Gekommen waren viele Ehrenamtliche und Unterstützer:innen der Freiwilligenagentur, aber auch ehemalige oskar-Mitarbeiter:innen und die neue Vorständin der Stiftung Unionhilfswerk. Zu den Gästen gehörten außerdem Politiker:innen und Mitarbeiter:innen des Bezirksamts sowie von Institutionen und Organisationen, mit denen oskar zusammenarbeitet.

Erinnerungen und Gespräche

Auf dem Vorplatz der oskar | freiwilligenagentur stand ein Foto-Mobil und die Geburtstagsgäste konnten Erinnerungsfotos mit lustigen Hüten und bunten Accessoires machen. Das eigentliche Fest fand im Garten statt, wo Biertische und -bänke sowie natürlich ein leckeres Buffet mit herzhaften Häppchen, Kaffee und Gebäck aufgebaut waren.

Eine Frau, verkleidet mit bunt gestreiftem Hut und Blumen-Sonnenbrille, lacht in die Kamera.
Am Foto-Mobil gab es lustige Erinnerungsfotos.
Fotos sind mit Wäscheklammern an einer Leine befestigt. Im Hintergrund ist verschwommen die oskar Freiwilligenagentur zu sehen.
Zu 10 Jahren erfolgreicher Arbeit haben zahlreiche Mitarbeitende und Ehrenamtliche beigetragen.
Geburtstagsgäste stehen am Buffet und bedienen sich an Snacks und Kaffee.
Das Buffet bot herzhafte Snacks und Geburstagskuchen.

Unter den großen Bäumen war es angenehm schattig und so unterhielten sich alle entspannt und tauschten sich über ihre Erinnerungen an oskar-Events oder ihr ehrenamtliches Engagement aus. Als Erinnerungsstütze dienten die vielen Fotos, die auf Schnüren zwischen den Bäumen aufgehängt waren. Darauf zu sehen: Szenen der letzten 10 Jahre, berufliche Mitarbeitende und Freiwillige von oskar, Eindrücke von Freiwilligentagen und Danke-Festen.

Der Bezirksbürgermeister gratuliert

Durch den Nachmittag führte ein extra dafür engagierter Moderator. Er stellte mit Humor und Charme die Redner:innen vor und motivierte die Gäste zum Zuhören. Die drei Reden waren dann auch unterhaltsam und auf den Punkt gebracht.

Wir als Bezirk sind mächtig stolz auf oskar!

Lichtenberger Bezirksbürgermeister Martin Schäfer

Der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Martin Schäfer dankte in seiner Rede dem aktuellen oskar-Team und den Teams der letzten 10 Jahre. „Wir als Bezirk sind mächtig stolz!“, sagte er und wünschte oskar für die Zukunft viele weitere engagierte Menschen und für jede:n von ihnen das passende Engagement. Freiwilliges Engagement sei auch deshalb wichtig, weil es uns verbindet – bei allem, was uns in der aktuellen Zeit trennt. Zur allgemeinen Belustigung führte er als Beispiel die Kontroverse an, ob Deutschland oder Argentinien Fußball-Weltmeister wird.

Der oskar Geburtstagskuchen hat die Form der Zahl 10.
Zu einem gelungenen Geburtstagsfest gehört eine Geburtstagstorte.
Fotos hängen nebeneinander an einer Leine, die zwischen Bäumen gespannt ist.
Als Deko dienten Fotos aus 10 Jahren oskar | freiwilligenagentur

Viel Neues ist entstanden

Lilith Langner, Stiftungsvorständin vom Union Hilfswerk, hob hervor, wie viel Neues in den letzten 10 Jahren geschaffen wurde. Dazu gehören das Projekt „Lernen durch Engagement“ und auch die oskar | galerie, die sich als Kunstort in Lichtenberg etabliert habe. Dabei bleibe die Qualität der Arbeit stets sehr hoch, was man auch daran sehe, dass der oskar | freiwilligenagentur Anfang 2026 zum wiederholten Mal das bagfa-Qualitätssiegel verliehen wurde. Ihr schönstes Lob war sicherlich:

Sie, das oskar-Team, und die vielen Engagierten machen Lichtenberg jeden Tag etwas besser.

Lilith Langner, Stiftungsvorständin Union Hilfswerk

Zum Abschluss der Reden hieß Rita Spreigl als aktuelle Projektleiterin der oskar | freiwilligenagentur die Gäste willkommen, dankte den Kooperationspartner:innen, aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden und den Freiwilligen, von denen viele schon seit etlichen Jahren dabei seien. Sie betonte, dass bei oskar nicht nur Engagements vermittelt würden. Zusätzlich sei die Freiwilligenagentur auch ein Ort zum Zusammenkommen, für Austausch und für Projekte, um den Bezirk mitzugestalten.

Viel Spaß beim Engagement-Quiz

Später an diesem sonnigen Nachmittag waren die Geburtstagsgäste dann selbst gefragt, denn es gab ein Engagement-Quiz. Dafür fanden sich 6 Teams zusammen und beantworteten Wissensfragen sowie Schätzfragen rund um das Thema Engagement in Deutschland und 10 Jahre oskar | freiwilligenagentur. Punkte bekam, wer zum Beispiel wusste, dass sich deutschlandweit die meisten Ehrenamtlichen im Sport engagieren oder dass bei oskar allein in den letzten zwei Jahren bereits 1600 Engagement-Beratungen durchgeführt wurden.

Der Moderator und die oskar Projektleiterin stehen neben einem Flipchart und schauen ins Publikum.
Beim Engagement-Quiz wurde geraten, geschätzt und erfunden.
Stifte, Flyer und Beutel von der oskar Freiwilligenagentur. Auf den orangenen Beuteln steht: Engagement macht schön.
Engagement macht schön. Das weiß doch jede:r.
Ein Mann in buntem Hemd spielt Saxophon unter Bäumen.
Der Saxophonist Christoph Sinnen sorgte für die Musik.

Besonders viel Spaß hatten die Quiz-Teams bei den kreativen Aufgaben. Sie sollten sich überlegen, welches Fahrzeug freiwilliges Engagement in Berlin repräsentieren könnte, was die schlechteste Ausrede wäre, um sich nicht zu engagieren und welches Engagement-Angebot im Bezirk noch fehlt. Den meisten Applaus und damit die meisten Punkte bekamen übrigens das Lastenrad als Symbol für Engagement, die Ausrede „Mein Hund hat mein Engagement gefressen“ und die Idee, einen „Schiebedienst“ für Menschen einzurichten, die einen Rollstuhl verwenden und viele Barrieren nicht ohne Hilfe überwinden können.

Anschließend lauschten die Gäste noch dem Saxophonspiel von Christoph Sinnen, ließen ihre Gespräche ausklingen und schnappten sich für den Nachhauseweg eine Tüte mit süßen und sauren Gummitieren. Ein typischer 10. Geburtstag? Wohl eher nicht. Aber ein sehr gelungener!

Fotos: Herve Amami, Fiona Finke.

Dieser Beitrag entstand in der Redaktion Zeigen, was geht!
Sie ist die Freiwilligen-Redaktion der oskar | freiwilligenagentur lichtenberg. Freiwillig Engagierte verfassen für die Redaktion Beiträge über Themen im Zusammenhang mit Engagement. Das Format der Beiträge kann in der Redaktion frei gewählt werden, neben Texten sind auch Videos oder anderes möglich. Die Zeigen, was geht! – Redaktion steht allen Interessierten offen. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei: info@oskar.berlin

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